Aus dem Französischen von Nicola Denis. Donald Trump ist berühmt für seine vulgäre, sarkastische und konfuse Sprache, die allen Regeln der Grammatik und des Anstands trotzt. Bérengère Viennot übersetzt seine Reden und Beiträge ins Französische und ist dabei mit einem Universum konfrontiert, das sie fassungslos und wütend macht. In ihrem brillanten Essay geht sie dem Phänomen der Trump-Sprache auf den Grund: Wie fließend ist der Übergang von der Brutalität seiner Worte zu seiner Politik? Was sagt die Verrohung seiner Sprache über den Zustand Amerikas aus? Und warum geht uns das alle etwas an?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.11.2019
Uwe Ebbinghaus hält das Buch der Presseübersetzerin Bérengére Viennots für überflüssig. Was die Autorin über ihre Arbeit mit Trump und namentlich die Sprache des US-Präsidenten zu sagen hat, ist für ihn ein alter Hut und nichts, was die Empörung lohnte. Sprachlich, stellt er fest, ist Trump schlicht nicht beizukommen. Auf den wichtigen Kontext aber geht die Autorin laut Ebbinghaus nicht oder zu wenig ein. Stattdessen geraten ihre Ausführungen unstrukturiert und zunehmend unsachlich und spekulativ, vermerkt der Rezensent. Eben das wollte die Autorin doch Trump ankreiden!
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 28.10.2019
Martin Tschechne lässt sich von Bérengère Vennot einen Verdacht einträufeln. Die französische Übersetzerin hat Donald Trumps Reden analysiert, seinen geringen Bildungsstand, seine Marktschreierei, seine Angeberei, seine Beleidigungen und erkennt, dass der amerikanische Präsident sprachlich nicht über das Niveau eines Sechstklässlers hinauskommt. Und schlimmer noch: Womöglich, lautet ihre Vermutung, könne Trump nicht einmal richtig lesen. Ein Legastheniker im Weißen Haus? Tschechne kann sich das gut vorstellen.
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