Aus dem Englischen von Wolfgang Krede. Beowulf nach der Übersetzung von Georg Paysen-Petersen. Beowulfs heldenhafter Kampf gegen das Meerungeheuer, erst im 11. Jahrhundert aufgezeichnet, gehört zu den eindrucksvollsten literarischen Zeugnissen des frühen Mittelalters. J.R.R. Tolkien, Professor für Literatur und Angelsächsisch, verdankt diesem Epos, in dem zum erstenmal von Drachenkampf und ritterlicher Treue erzählt wird, viele stoffliche und sprachliche Anregungen für seine eigenen Werke. Und er hat sich wissenschaftlich damit beschäftigt: 1940 erschien eine "Beowulf"-Neuausgabe, für die er ein kritisches Vorwort schrieb. Es ist heute noch spannend zu lesen, denn es erschließt uns die Lebensauffassung des frühen Mittelalters...
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…