Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.09.2000
Sehr skeptisch steht Richard Kämmerlings dem Buch über einen utopischen Computer-Sozialismus gegenüber. Es wirft dem Autor Unredlichkeit vor, wenn es sei nichts weniger als "Etikettenschwindel", wenn er seine eigenen Entwürfe einer utopischen Zukunft als Gespräche mit dem Erfinder des Computers Zuse ausgebe. Es sei bekannt, dass Zuse selbst, der hier als Gewährsmann für die Thesen des Autors benutzt werde, den Möglichkeiten von Computern kritisch gegenüberstand und es sei "mehr als fraglich", ob er dem "unheimlichen Optimismus" des Autor zugestimmt hätte, so der Rezensent. Peters gehe nämlich davon aus, dass die Planwirtschaft nicht hätte scheitern müssen, sondern durch richtige Computersteuerung durchaus funktionieren würde, was der Rezensent lakonisch mit "schöne neue Welt" kommentiert.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…