Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.08.2000
Tanja Hommen ist sehr angetan von der Studie, die anhand der Biografie von vier Frauen das Verhältnis von Feminismus und Marxismus beleuchtet. "Eindrucksvoll" führe die Autorin vor, wie stark beispielsweise Bakunin und Proudhon, zwei zentrale Persönlichkeiten der Internationalen Arbeiter-Assoziation (IAA), von feministischen Positionen geprägt wurden. Indem Schrupp das Leben und Denken von vier Feministinnen darstelle, werde aber auch deutlich, wie unterschiedlich die feministischen Standpunkte waren. Interessant sei auch die Darstellung der Veränderung vom Verhältnis der Frauenbewegung zur IAA, die in den Jahren zwischen 1850 und 1880 zur Verdrängung von "frühsozialistisch-feministischen Utopien" führte. Die Rezensentin lobt die "äußerst lesenswerte" Studie und glaubt, dass sie auch Licht auf die feministischen Debatten der 70er und 80er Jahre werfen kann, was das Buch in ihren Augen zu einer besonders lohnenswerten Lektüre macht.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…