Aus dem Englischen von Heinz Feldmann. Inspiriert von dem gleichnamigen Gemälde des französischen Barockmalers Nicolas Poussin, zeichnet der Zyklus ein facettenreiches Bild der englischen Upperclass vom Ende des Ersten Weltkriegs bis in die späten sechziger Jahre. Der historische Hintergrund - im siebten Band, "Das Tal der Gebeine", ist es das Jahr 1940, in dem Churchill Premierminister wird und Italien in den Krieg eintritt - scheint dabei immer wieder überraschend schlaglichtartig auf.
Rezensent Andreas Isenschmid freut sich über drei weitere Bände (6,7 und 8) von Anthony Powells auf zwölf Bände angelegten "Tanz zur Musik der Zeit". Die an Prousts Suche der verlorenen Zeit erinnernde "biographie romance" des britischen Autors verspricht ungeahnte Leseerfahrungen, versichert der Kritiker, der sich einmal mehr von Powells "schlackenlos klarer" Sprache, den "hellhörig hingetuschten" Dialogen und der erfrischende Ironie in den Bann ziehen lässt. Dass dem Autor schnöde Handlung zu wenig schicklich, ein erzählendes Ich zu "aufgeblasen" scheint, stört den Rezensenten keinesfalls: Viel zu gern folgt er den spritzigen Porträts, klugen Reflexionen und herrlich britischen Dialogen dieses Antiromans, der ihn in den hier vorliegenden Bänden weg von den Party-Jahren in die Jahre des Krieges führt.
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