Manfred Pohl (Hg.), Angelika Raab-Rebentisch

Von Stambul nach Bagdad

Die Geschichte einer berühmten Eisenbahn
Piper Verlag, München 1999
ISBN 9783492041133
gebunden, 190 Seiten, 39,88 EUR

Klappentext

Mit 100 Abb..

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.2000

Recht angetan zeigt sich Gregor Schöllgen von diesem Band und bescheinigt dem Autor, hier eine "anschauliche und zuverlässige" Darstellung vorgelegt zu haben. Dabei weist der Rezensent darauf hin, dass Pohl als Leiter des Historischen Instituts der Deutschen Bank Zugang zu wichtigen Quellen hatte. Schließlich habe die Deutsche Bank (neben Siemens und der "Philipp Holzmann & Cie.") eine entscheidende Rolle bei dem Eisenbahnprojekt gespielt. Begeistert gibt Schöllgen in kurzer Form die einzelnen Schritte bei der Planung und Entwicklung des Projekts wieder und weist dabei neben finanziellen Problemen auch auf die Risiken des Baus und die außenpolitischen Konflikte - so mit Russland und England - hin. Die Stärke des "vorzüglich illustrierten" Buchs liegt nach Ansicht des Rezensenten u. a. auch darin, dass sich der Autor nicht auf die Darstellung des Eisenbahnbaus beschränkt, sondern auch einen Blick auf die darüber hinausgehende wirtschaftliche Entwicklung im "Zweistromland" sowie auf die deutschen Kolonialisierungsvorhaben in der Region wirft.
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