Andreas Müller-Weiss

Der Pavillon

Mord an der Promenade Le Corbusier
Cover: Der Pavillon
Edition Moderne, Zürich 2019
ISBN 9783037311875
Gebunden, 72 Seiten, 29 EUR

Klappentext

Am 26. August 1996 wurde an der Côte d'Azur, in Roquebrune-Cap-Martin, nur einen Katzensprung von Le Corbusiers einstigem Feriendomizil entfernt, der Schweizer Arzt Dr. med. Peter H. Kaegi erstochen. Als die Masterstudentin Nadja Gilg den Pavillon des Centre Le Corbusier in Zürich, das letzte Werk des weltberühmten Baukünstlers, unter die Lupe nimmt, stösst sie auf Zusammenhänge, die den mysteriösen Mord in ein neues Licht rücken.In einer rasanten Szenenfolge lässt sie vor unseren Augen die Urlaubsmonate und den Tod des Jahrhundertarchitekten (1887-1965), den beharrlichen Kampf Heidi Webers für den Pavillon sowie die Erlebnisse Marie-Louise Schelberts, der Feriennachbarin Le Corbusiers, Revue passieren.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 16.09.2019

Ralph Trommer lässt sich ein auf ein verzwicktes Verwirrspiel um Bauten der klassischen Moderne, um Le Corbusier und einen Mord, um reiche Ladys und den Schweizer "Pavillon Le Corbusier". Wie der architekturaffine Comic-Zeichner Andreas Müller-Weiss das Ganze spielerisch in Szene setzt, findet Trommer reizvoll. Ein Krimi-Puzzle auf verschiedenen Zeitebenen in bunter Aquarellierung, das Trommer einiges an Kombinationsgabe abverlangt. Zum Glück hilft ihm ein umfangreicher Anhang auf die Sprünge.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.08.2019

Andreas Müller-Weiss ist Architekt und als solcher bestens geeignet, eine Graphic Novel über Le Corbusier zu gestalten, meint Rezensent Gerhard Matzig, der diesen Architektur-Krimi mit Spannung gelesen hat. Denn der Autor veranschauliche nicht nur "kenntnisreich" die Biografie des berühmten Architekten, sondern verbinde diese mit einer Krimi-Handlung um das Centre Le Corbusier und das von Eileen Gray entworfene Haus "E.1027" an der Riviera, fährt der Kritiker fort, der Lesern allerdings rät, ein wenig architektonisches Vorwissen mitzubringen.
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