Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 12.07.2003
Anna Imfeld bespricht diese "wissenschaftlich fundierte und auch sprachlich äußerst lesenswerte Untersuchung" des Sozialgeografen Andreas Huber, in der dieser sich mit der Altersmigration von Schweizern an die Costa Blanca beschäftigt. Anhand von an die Migranten verschickten Fragebögen sei Huber in der Lage, die Beweggründe der dort lebenden Schweizer nachzuzeichnen, als da wären: das Klima und der damit einhergehende bessere Gesundheitszustand sowie die günstigeren Lebenshaltungs- und Immobilienpreise. Allerdings kämen auch die Nachteile in Hubers Studie nicht zu kurz. Das größte Problem nämlich sei, dass es den alternden Schweizern in Spanien nur so lange gut gehe, wie sie gesund seien. Sobald sich dies ändere, fehlten genügend Altersplätze, die für die Pflege vonnöten wären. In diesem Zusammenhang bewertet die Rezensentin die Untersuchung als Grundlage für eine notwendige politische Diskussion zum Thema.
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