Aus dem Italienischen von Monika Lustig. Wer hat ihn nicht - den Traum von einem glücklicheren Leben, weitab von Handygeklingel, Hektik und Verkehr? Fünf Städter suchen ein Haus auf dem Land und das einfache Leben in der Natur. In den Wäldern Umbriens finden sie es - und es ist ein Alptraum.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.05.2007
Rezensentin Maike Albath ist in diesem Roman Andrea de Carlos einer Menge alter Bekannter begegnet. Wie in seinen früheren Büchern lässt der italienische Erfolgsschriftsteller auch hier sein typisches Personal auftreten: den skrupellosen Kapitalisten und Berlusconi-Wähler, die korrumpierte Künstlerin, den verlogenen Ehemann und die militant Alternativen. Diesmal sperrt De Carlo sie alle auf einen Bauernhof in der Toskana zusammen und lässt sie sich gegenseitig "zerfleischen". Auch wenn De Carlo mit einigen überraschenden Wendungen aufwartet, hat er die Rezensentin nicht wirklich überrascht. Albath hat genau das bekommen, was sie seit Jahrzehnten von ihm erwartet: kein "bahnbrechendes literarisches Werk", aber "unterhaltsame Gesellschaftskritik".
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