Aus dem Englischen von Silvia Morawetz. Wenn Ali Smith die Regeln des Erzählens erklärt, entfalten sich Geschichten. Ihre Vorlesungen über Literatur sind eine Liebesgeschichte, wie sie noch keiner je gehört hat - eine Geschichte zweier Liebender ebenso wie die Geschichte der Liebe des Menschen zur Kunst und was sie für unser aller Leben bedeutet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 26.04.2017
Was ist Literatur? Eine Frage, auf die jeder Literaturwissenschaftler irgendwann einmal zurückkommen muss, weiß Rezensent Nicolas Freund. Auch Ali Smith beschäftigt sich in ihren Vorlesungen am St. Anne´s College in Oxford mit dieser Frage und begibt sich dabei an die Grenzgebiete der Literatur und Literaturwissenschaft, so Freund. Im präsentieren sich diese sorgsam übersetzten Vorlesung hier in ihrer Gesamtheit als eine Collage aus Kurzgeschichten, Interpretationen, Theorie und Bildern in denen sich Smith über verschiedene Vergleiche mit dem Tod, mit dem Traum, mit Pflanzen und Gespenstern der Literatur nähert. Und was ist Literatur nun? Der Rezensent weiß es am Ende der Vorlesungen, "aber man kann es nicht so einfach sagen".
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Anne Carson: Rot Aus dem amerikanischen Englisch von Anja Utler. Der rote Junge Geryon ist unsterblich in Herkules verliebt, der dem Jüngling nicht zu widerstehen vermag. Auf dem Höhepunkt… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…