Alexander Vatlin

Was für ein Teufelspack

Die Deutsche Operation des NKWD in Moskau und im Moskauer Gebiet 1936 bis 1941
Cover: Was für ein Teufelspack
Metropol Verlag, Berlin 2013
ISBN 9783863310905
Broschiert, 359 Seiten, 24,00 EUR

Klappentext

Aus dem Russischen von Wladislaw Hedeler. Auf der Grundlage von über 700 im Staatsarchiv der Russischen Föderation aufbewahrten Strafakten stellt der Moskauer Historiker Alexander Vatlin Verlauf und Auswirkung der "Deutschen Operation" des NKWD in Moskau und dem Moskauer Gebiet dar. Mit ihr begann 1937 der "Große Terror", der nach dem Überfall der Wehrmacht auf die UdSSR eine Neuauflage erlebte. Alexander Vatlin hat die Geheimdienstaktion zur Bekämpfung der "hinterlistigen Machenschaften der ausländischen Spione" akribisch recherchiert und dabei zahlreiche Einzelschicksale von Politemigranten und Facharbeitern sowie ihren Familienangehörigen dokumentiert.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.2013

Als Grundlage für die eigene Suche nach Bedeutungen findet Jörg Baberowski den von Alexander Vatlin anhand von Untersuchungsakten über Verhöre deutscher Emigranten in Moskau zwischen 1937 und 1938 verfassten Band durchaus brauchbar. Auch wenn die von der NKWD erstellten Akten nicht die Wahrheit sprechen, wie Baberowski erklärt, geben die Verhörprotokolle und Fotos dem Rezensenten einen Eindruck vom Wahnsinn des stalinistischen Terrors. Über dessen Funktion und Wirkung, etwa auf Kommunisten wie Ulbricht und Pieck, erfährt Baberowski vom Autor bedauerlicherweise nichts.
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