Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.02.2002
Schamma Schahadat fühlt sich gut unterhalten von diesem russischen Klassiker, denn darin stecken "Seefahrerromantik, märchenhafte Begegnungen, Träume und Prophezeiungen",. Viel mehr hat sie zu dem Buch allerdings nicht zu sagen. Kein Wunder, ist es doch schon die fünfte Übersetzung dieses 1923 geschriebenen russischen Märchens ins Deutsche, die der Unionsverlag jetzt veröffentlicht hat. Diesen Umstand nimmt die Rezensentin zum Anlass, die mangelnde Risikobereitschaft der Verlage hierzulande zu beklagen sowie den Umstand, dass die deutsche Leseöffentlichkeit offensichtlich kein großes Interesse an russischer Literatur hat: "Und so kaufen sie das Buch in dem roten Umschlag, das hübsch aussieht, nicht zu dick und nicht zu russisch ist."
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