Aus dem Amerikanischen von Edmund Theodor Kauer. Die Aleuteninseln sind der letzte Pfeiler einer versunkenen Brücke, die einst Asien mit Amerika verband. In dieser Winterwelt mit ihren flammenden Vulkanen leben die Einwohner seit undenklichen Zeiten täglich im Kampf mit der unbarmherzigen Natur. Die Begegnung mit dem Industriezeitalter wird zur Tragödie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2007
Recht angeregt berichtet Tilman Spreckelsen diesen Roman, der das Leben auf einer der abgelegensten Inselketten der Welt zum Thama hat. Es geht um die Naturvölker, die dort lebten, erzählt der Rezensent und um ihre ersten und erwartbar fatalen Kontakte mit Europäern aus Russland und England. Die Klischees vom guten Wilden und dem grausamen Zivbilisationseinbruch kommen Spreckelsen zwar arg grell vor. Doch gibt es für ihn zwei Argumente für den Roman: Und das sind die Faszination der Naturschilderungen und die Tatsache, dass man hier überhaupt etwas über dei Geschichte der Aleuten erfährt.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…