Aus dem Amerikanischen von Edmund Theodor Kauer. Die Aleuteninseln sind der letzte Pfeiler einer versunkenen Brücke, die einst Asien mit Amerika verband. In dieser Winterwelt mit ihren flammenden Vulkanen leben die Einwohner seit undenklichen Zeiten täglich im Kampf mit der unbarmherzigen Natur. Die Begegnung mit dem Industriezeitalter wird zur Tragödie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2007
Recht angeregt berichtet Tilman Spreckelsen diesen Roman, der das Leben auf einer der abgelegensten Inselketten der Welt zum Thama hat. Es geht um die Naturvölker, die dort lebten, erzählt der Rezensent und um ihre ersten und erwartbar fatalen Kontakte mit Europäern aus Russland und England. Die Klischees vom guten Wilden und dem grausamen Zivbilisationseinbruch kommen Spreckelsen zwar arg grell vor. Doch gibt es für ihn zwei Argumente für den Roman: Und das sind die Faszination der Naturschilderungen und die Tatsache, dass man hier überhaupt etwas über dei Geschichte der Aleuten erfährt.
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