Herausgegeben vom Deutschen Bundestag. Walter Althammer hat als Abgeordneter des Deutschen Bundestages von 1961-1983 die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland mitgestaltet. Die lebhaften Schilderungen zeigen sein Engagement in zahlreichen Bundestagsausschüssen wie sein Verantwortungsbewusstsein als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU und stellvertretender Landesgruppenvorsitzender der CDU/CSU-Landesgruppe. Seine autobiografischen Aufzeichnungen und Reden enthalten individuelle Stellungnahmen und Wertungen. So sind die Berichte über den Trennungsbeschluss von CDU und CSU in Wildbad Kreuth oder über Althammers Vorsitz im Untersuchungsausschuss Abhörfall Strauß von atmosphärischer Dichte, die die große Politik in Bonn ebenso lebendig werden lässt wie die Kommunalpolitik in bayerischen Wirtshäusern.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2002
Rezensent Karl-Ulrich Gelberg zeigt sich recht angetan von den Aufzeichnungen und Erinnerungen des CSU-Politikers Walter Althammer, der von 1961 bis 1985 Mitglied des Deutschen Bundestages war. Höchst aufschlussreich findet Gelberg den ersten Teil der Erinnerungen, in dem Althammer von seiner Prägung durch schwäbische Heimat, Schule, Kirche, Studium, Studentenverbindung und sein juristisches Referendariat erzählt. Aber auch der zweite Teil, der sich Althammers Jahren als Abgeordneter widmet, hat für den Rezensenten einiges Interessante zu bieten: Präzise informiert Althammer laut Rezensent über die Hierarchie der Abgeordneten im Bundestag und das Procedere in diesem Schlüsselgremium, liefert "knappe und gute" Porträts der wichtigsten Haushälter, berichtet über sein ambivalentes Verhältnis zu Franz-Josef-Strauß, und schildert "atmosphärisch dicht" den Wahlkampf in den sechziger Jahren bei Bier und Tabakqualm in Bauernwirtschaften. Fazit des Rezensenten: spannende, aufschlussreiche, in "leichtem Ton" erzählte Erinnerungen aus den inneren Zirkeln der Macht.
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