Said

Dieses Tier, das es nicht gibt

Ein Bestiarium
Cover: Dieses Tier, das es nicht gibt
C.H. Beck Verlag, München 1999
ISBN 9783406452901
Broschiert, 84 Seiten, 12,50 EUR

Klappentext

Seit Franz Bleis "Bestiarium der Literatur" ist diese sehr ausgefallene Zoologie zu einer eigenen literarischen Gattung geworden. Said lässt das Genre wiederaufleben und hat damit ein bisweilen fast surrealistisches Panoptikum geschaffen. Mit wenigen Worten charakterisiert er seine Figuren - die vom Albatros über die Mukarina bis zur Zikade reichen - und breitet vor dem Leser eine skurrile Welt aus Sprache, Liebe und politischem Geschehen aus: den drei Themen, um die Saids Werk immer wieder kreist.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 11.11.1999

In einer Kurzbesprechung weist Stefan Weidner auf diese "kleine tierische Sternstunde der Literatur" hin. Zu Unrecht seien die Bücher des in Deutschland lebenden Iraners Said als Exilantenliteratur abgestempelt. Denn hier beschäftige sich Said humorvoll gerade mit deutschen Obsessionen, Tieren eben. Bei ihm erfährt man etwa, dass der Regenwurm "durchsichtig wird, wenn er hungert". Weidner bedauert allerdings, dass Said beim ebenfalls beschriebenen "Goldenen Kalb" ("es besitzt mehrere partner-agenturen") nicht die E-Mail-Adresse mitteilt.

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