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Thomas Haury: Antisemitismus von links

Ausgewählte Leseproben.
19.09.2002. Ist der antisemitische Antizionismus ein genuines Produkt des kommunistischen Systems und Denkens selbst? Lesen Sie heute einen Auszug aus Thomas Haurys Studie über den "Antisemitismus von links".
Thomas Haury: "Antisemitismus von links". Kommunistische Ideologie, Nationalismus und Antizionismus in der frühen DDR

Hamburger Edition, Hamburg 2002,
527 Seiten, gebunden, 35 Euro
Erscheint am 02. Oktober 2002

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Klappentext:

Angesichts der Vereinigung beider deutscher Staaten und der wachsenden europäischen Integration hat die Diskussion um die Bedeutung der Nationalstaaten und des Nationalismus eine neue Dynamik gewonnen. Thomas Haury untersucht, vor allem am Beispiel der DDR, die Frage, inwieweit der moderne Antisemitismus nur dadurch zu verstehen ist, daß er der "Nation" mit "dem Judentum" einen geradezu "idealen Feind" gegenüberstellt, und daher auch der Nationalismus linker Prägung ein Feindbild brauchte, das er neben dem Imperialismus schließlich im "Zionismus" fand.

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Zum Autor:
Thomas Haury, Dr. phil., geboren 1959, studierte Soziologie und Geschichte. Er promovierte mit der vorliegenden Arbeit im Februar 2001 an der Universität Freiburg und ist derzeit in verschiedenen Bildungseinrichtungen tätig.
Veröffentlichungen: "Der Antizionismus der Neuen Linken der BRD - sekundärer Antisemitismus nach Auschwitz", in: Arbeitskreis Kritik des deutschen Antisemitismus (Hg.), Antisemitismus - die deutsche Normalität. Geschichte und Wirkungsweise des Vernichtungswahns, Freiburg 2001. "Die deutsche Linke in der Goldhagen-Debatte", in: Werner Bergmann/Johannes Heil (Hg.), Geschichtswissenschaft und Öffentlichkeit. Der Streit um Daniel J. Goldhagen, Frankfurt 1998. "Zur Logik des bundesdeutschen Antizionismus", in: Leon Poliakov, Vom Antizionismus zum Antisemitismus, Freiburg 1992.

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