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Robin Detje: Castorf

Ausgewählte Leseproben.
01.08.2002. Frank Castorfs Inszenierungen setzen seit über 20 Jahren ästhetische Maßstäbe. Der Theaterkritiker Robin Detje begleitet diese Theaterarbeit seit Jahren. Für das Buch hat ihm der "Stückezertrümmerer" sein Privatarchiv geöffnet. Lesen Sie einen Auszug.
Robin Detje: Castorf
Provokation aus Prinzip

Henschel Verlag, Berlin 2002
272 Seiten, gebunden, Euro 19,90

Erscheint am 26. August

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Klappentext:
Er hat als einer der wenigen ostdeutschen Künstler nach der Wende nicht nur durchgehalten, sondern sich zu einem vollgültigen westkompatiblen Medienphänomen entwickelt: Frank Castorf, 1951 in Berlin/Ost geboren, begann in der DDR-Provinz (Senftenberg, Brandenburg, Anklam), arbeitete sich bis in die erste Reihe vor (Karl-Marx-Stadt, Frankfurt/Oder, Berlin) und ist heute im ganzen deutschsprachigen Raum gefragt (u. a. Hamburg, Wien, Zürich). Seit 1992 leitet er die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und ist heute einer der wichtigsten Theaterintendanten und umstrittensten Regiestars Europas. Seine Inszenierungen setzen seit über 20 Jahren ästhetische Maßstäbe. Der Theaterkritiker Robin Detje begleitet Castorfs Theaterarbeit seit Jahren. Für dieses Buch hat ihm der "Stückezertrümmerer" und ewige Rebell sein Privatarchiv geöffnet. Zum ersten Mal wird das Phänomen Castorf zusammenhängend dargestellt.

Informationen des Henschel Verlages


Zum Autor:
Robin Detje, geboren 1964 in Lübeck, Theaterkritiker und Literaturredakteur bei der Zeit, Übersetzer von Theaterstücken (Mark Ravenhill, Neil LaBute) und freier Autor (u. a. Süddeutsche Zeitung, Theater heute, Literaturen), war Kulturredakteur der Berliner Zeitung und arbeitet jetzt als freier Journalist. Er lebt in Berlin und New York. (Foto: Lucy Jones)


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