Vorgeblättert

György Dalos: Der Vorhang geht auf

16.02.2009. "Das Ende der Diktaturen in Osteuropa" beschreibt der ungarische Schriftsteller György Dalos. Pointiert und kenntnisreich schildert er diese Phase der Utopie des späten 20. Jahrhunderts. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Der Vorhang geht auf".
György Dalos: Der Vorhang geht auf
Das Ende der Diktaturen in Osteuropa

C.H.Beck Verlag, München 2009
Gebunden, 272 Seiten, Euro 19,90

Erscheint am 23. Februar 2009
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Klappentext: Das Jahr 1989 bedeutete für die osteuropäischen Staaten Polen, Ungarn, DDR, CSSR, Bulgarien und Rumänien nach jahrzehntenlanger Abhängigkeit von der UdSSR und Herrschaft der kommunistischen Diktatur einen tiefen Einschnitt: endlich konnten diese Länder ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, demokratische Strukturen aufbauen und den Anschluss an das westliche Europa suchen.
Der Schriftsteller György Dalos erzählt, wie der Prozess der Loslösung in Gang kam, welche Zufälle und Details eine Rolle spielten und welche Widerstände überwunden werden mussten, bevor aus dem Ostblock hinter dem Eisernen Vorhang ein östliches Europa werden konnte. Die Massenflucht der DDR-Bürger über die ungarische Grenze oder der gemeinsame Auftritt von Vaclav Havel und Aleksander Dubcek auf dem Prager Wenzelsplatz - diese Ereignisse bezeugen eindrucksvoll eine historische Massenaktivität, einen euphorischen und ungebremsten Freiheitsdrang. Diese sich beschleunigende Befreiungsbewegung erhielt in den betreffenden Ländern Namen wie "Systemwechsel", "Wende" oder auch "Revolution" - in jedem Fall leitete sie einen Prozess ein, der zu Demokratie, nationaler Souveränität und einem neuen europäischen Selbstverständnis führte.

Zum Autor: György Dalos, 1943 in Budapest geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in Berlin. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1995 den "Adelbert-von-Chamisso-Preis" und 2000 die "Goldene Plakette der Republik Ungarn".

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