Vorgeblättert

Georg Klein: Roman unserer Kindheit

01.03.2010. Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, Laubenkolonien: In den frühen sechziger Jahren der Bundesrepublik verbringen die Kinder in Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" ihre Sommerferien und begegnen bedrohlichen Gestalten: dem Mann ohne Gesicht, dem Fehlharmoniker, dem mysteriösen Kommandant Silber, dem tauben Sittichzüchter... Lesen Sie hier einen Auszug.
Georg Klein: Roman unserer Kindheit

Rowohlt Verlag, Reinbek 2010
448 Seiten, gebunden, 22,95 Euro

Erscheint am 12. März 2010


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Klappentext: Georg Klein versetzt uns zurück in das Licht der frühen sechziger Jahre, an den Rand einer süddeutschen Stadt. Ein scheinbar ewiger Sommer umfängt Neubaublöcke, amerikanische Kasernen, eine Laubenkolonie, ein verlassenes Wirtshaus unter uralten Kastanien. Doch dann kommen die Boten: der Mann ohne Gesicht, der Fehlharmoniker, der mysteriöse Kommandant Silber. Und als der taube Sittichzüchter die Ermordung eines der Siedlungskinder voraussagt, müssen der Ältere Bruder und seine Freunde auf die Nachtseite des Sommers überwechseln. Dort gilt es, das Böse durch einen großen magischen Tauschhandel zu bannen. "Roman unserer Kindheit" ist zugleich ein radikal autobiografisches und dämonisch-phantastisches Buch.

Zum Autor: Georg Klein, 1953 in Augsburg geboren, veröffentlichte die Romane "Libidissi", "Barbar Rosa" und "Die Sonne scheint uns" sowie die Erzählungsbände "Anrufung des blinden Fisches" und "Von den Deutschen". Für seine Prosa wurden ihm der Brüder-Grimm-Preis und der Bachmann-Preis verliehen. Zuletzt erschien sein Roman "Sünde Güte Blitz". Georg Klein lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Katrin de Vries, und zwei Söhnen in Ostfriesland.

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