Vorgeblättert

David Shields: Reality Hunger

14.02.2011. HipHop, Collagen oder Reality-TV: Das Sampling in Musik, Kunst und Film zeugt von einem neuen Hunger nach Wirklichkeit, meint David Shields und plädiert dafür, auch in die Literatur mehr Realität hinein zu lassen: Der aus sich selbst schöpfende authentische Autor ist ebenso von gestern wie das Urheberrecht. Lesen Sie hier einen Auszug aus seinem Manifest "Reality Hunger".
David Shields: Reality Hunger
Ein Manifest
Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn

C.H. Beck Verlag, München 2011
224 Seiten, gebunden, Euro 19,95

Erscheint am 23. Februar 2011

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Klappentext: David Shields hat ein in den USA heiß diskutiertes Buch geschrieben. Sein "literarisches Manifest" nimmt Stellung zu den wichtigsten Fragen der Gegenwartskultur: Was ist Realität, was ist Wirklichkeit, was ist "echt" und "authentisch", in welchen Formen stellen wir unser Leben in der Kunst dar? Horaz, Friedrich Nietzsche, Samuel Beckett, Thomas Pynchon, Nicholson Baker, Jean-Luc Godard, Lars von Trier und viele andere bekannte Namen der Literatur- und Kulturgeschichte treffen auf die Google- und Facebook-Generation; sie bilden den aktuellen Hintergrund für eine grundlegend neue Kultur des Sampelns, der kreativen Montage von Bildern und der freien Benutzung aller Texte. Urheberrechte sind genauso wie die Forderung nach einer naturalistischen Erzählung und nach einer linearen Handlung Relikte aus der alten Welt.

Zum Autor: David Shields, geboren 1956, lebt in Seattle, wo er an der University of Washington Kreatives Schreiben unterrichtet. Für sein schriftstellerisches Werk ist er mehrfach ausgezeichnet worden. Bei C.H. Beck liegt von ihm vor: Das Dumme am Leben ist, dass man eines Tages tot ist (2009).


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