Vorgeblättert

Cesarina Vighy: Mein letzter Sommer

09.08.2010. In ihrem Romandebüt erzählt die über 70-jährige Italienerin Cesarina Vighy von ihrem Leben in Venedig und Rom und zieht Bilanz angesichts einer unheilbaren Krankheit und von Fragen, die nie beantwortet werden. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Mein letzter Sommer".
Cesarina Vighy: Mein letzter Sommer
Roman
Aus dem Italienischen von Maja Pflug

Hoffmann und Campe, Hamburg 2010
192 Seiten, gebunden, Euro 17,00

Erscheint am 17. August 2010

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Klappentext: Mit siebzig Jahren ist Amelia schwer erkrankt. Den nahen Tod vor Augen, lässt sie ihr Leben Revue passieren, erzählt von der ungewöhnlichen Liebesgeschichte ihrer Eltern in Venedig, von der beglückenden Flucht des Mädchens in die Welt der Bücher, vom Entkommen aus der Enge des Elternhauses an die Universität in Rom, von der ersten Liebe und dem Leben als Bibliothekarin mit Mann und Kind. Ein Leben, das schließlich eine dramatische Wendung erfährt, als die Ärzte bei ihr die Nervenkrankheit ALS diagnostizieren. Doch dieses Schicksal meistert Amelia mit scharfzüngigem Witz und ohne jedes Selbstmitleid. Auch wenn sie all ihre Sinne verliert, ist sie fest entschlossen, sich einen Sinn zu bewahren: den für Humor.

Zur Autorin: Cesarina Vighy wurde 1936 in Venedig geboren. Seit ihrem Studium lebte sie in Rom, wo sie als Bibliothekarin arbeitete, heiratete und eine Tochter bekam. "Mein letzter Sommer" ist ihr Romandebüt, das 2009 in Italien zum Bestseller avancierte und mit dem Premio Campiello ausgezeichnet wurde. Sie starb im Mai 2010.

Zur Übersetzerin: Maja Pflug übersetzt seit über fünfundzwanzig Jahren italienische Literatur, u.a. Natalia Ginzburg, P.P. Pasolini, Cesare Pavese, Fabrizia Ramondino. Sie wurde mit dem Premio Montecchio sowie dem Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet und lebt in Rom und München.

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