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Andre Bernold: Becketts Freundschaft

Ausgewählte Leseproben.
27.02.2006. Während seiner letzten zehn Lebensjahre von 1979 bis 1989 verband Samuel Beckett eine enge Freundschaft mit dem damals noch jungen (und 52 Jahre jüngeren) Franzosen Andre Bernold, der ein Buch darüber schrieb, das nun auf Deutsch vorliegt: "Becketts Freundschaft". Lesen Sie einen Auszug.
Andre Bernold: Becketts Freundschaft
1979-1989
Aus dem Französischen von Ulrich Krafft
Mit Fotografien von John Minihan

Berenberg Verlag, Berlin 2006
112 Seiten, gebunden, Euro 19,00

Erscheint am 1. März 2006

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Informationen zum Berenberg Verlag

Klappentext:
Samuel Beckett, dessen hundertster Geburtstag 2006 gefeiert wird, war nicht nur der bekannte große Schweiger und einer der tiefsten Deuter menschlicher Verlorenheit, sondern auch ein überaus zugänglicher Mensch und verläßlicher Freund. Während der letzten zehn Lebensjahre verband ihn eine enge Freundschaft mit dem damals noch jungen Franzosen Andre Bernold. Dieses Buch ist die Beschreibung einer Freundschaft, die Bernold als Geschenk empfand und beschrieben hat. Es erzählt von der Leichtigkeit des Umgangs mit einem vermeintlich schwierigen Genie, von Becketts Arbeit auf dem Theater, von der Topographie seines schönen Gesichts, von Stimmungen, Gedankenreihen, Gesten, die diesen großen Mann in ungewohnte Nähe rücken. John Minihan, der Fotograf von Becketts Leben, hat für dieses Buch bisher unveröffentlichte Porträts zur Verfügung gestellt.


Zum Autor:
Andre Bernold, geboren 1958 in Colmar, studierte in Straßburg und an der Ecole Normale Superieure in Paris, übersetzte eine Biografie über Walter Benjamin von Bernd Witte ins Französische und publizierte über Gilles Deleuze ("La conclusion chez Deleuze"). Er lebt in Lyon.
(Foto Andre Bernold: Courtesy Berenberg Verlag)
Zum Fotografen: John Minihan, geboren 1946 in Dublin, hat einen großen Teil seines Werks den fotografischen Porträts von Burroughs, Bacon und vor allem Beckett gewidmet. 1995 erschien im Suhrkamp Verlag ein Band mit Beckett-Fotografien.
Zum Übersetzer: Ulrich Krafft, geboren 1942 im Elsaß, lehrt Französisch und Linguistik an der Universität Bielefeld.

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