Stichwort: Vogel, Martin - 4 Artikel
Essay 16.09.2016 Auch die geradezu hetzerische Berichterstattung der FAZ und anderer Zeitungen ändert nichts an der Rechtslage: Die VG Wort macht sich strafbar, wenn sie die den Anspruchsberechtigten zustehenden Gelder nicht so bald wie möglich ausschüttet. Dafür hätte es keine Mitgliederversammlung gebraucht. Einige rechtliche Einschätzungen, die zur Versachlichung der Diskussion beitragen mögen. Von Martin Vogel
Essay 30.08.2016 Für den 10. September hat die VG Wort eine Mitgliederversammlung einberufen, um mit den Folgen des BGH-Urteils gegen ihre Ausschüttungspraxis zurechtzukommen: Durch den Prozess, den der Autor und Jurist Martin Vogel durch alle Instanzen gegen die Verwertungsgesellschaft gewonnen hat, ist nun endgültig klar, dass sie allein den Urhebern verpflichtet ist. Die Frage ist nun, wie die Urheber für Ausschüttungen, die unrechtmäßig an Verleger gingen, entschädigt werden. Vogel fürchtet neue Rechtsverstöße bei der Mitgliederversammlung und warnt die Aufsichtsbehörde der VG Wort in zwei eindringlichen offenen Briefen, dass sie sich der Beihilfe schuldig macht, falls sie nicht einschreitet. Von Martin Vogel
Essay 01.07.2016 Der Streit um den Verlegeranteil an den Ausschüttungen der VG Wort ging durch alle Instanzen zum Bundesgerichtshof, der das Verfahren wegen einer vorgreiflichen Entscheidung des EuGH ausgesetzt hatte. Alle vier Gerichte haben gegen die bisherige Praxis entschieden: Die Gelder standen allein den Autoren zu. Die Verleger reagierten empört. Gegenpositionen waren in der Presse kaum zu lesen. Darum scheint mir als dem Kläger in dieser Sache eine Antwort erforderlich. Von Martin Vogel
Essay 17.12.2014 Morgen entscheidet der Bundesgerichtshof in dem jahrelangen Prozess, den der Urheberrechtler Martin Vogel gegen die VG Wort angestrengt hat - Streitpunkt sind die Ausschüttungen der VG Wort an die Verlage. Wir präsentieren das Dokument, in dem er seinen Rechtsstandpunkt noch einmal resümiert. Von Martin Vogel