Zahi Hawass, Mark Lehner

Die Pyramiden von Gizeh

Cover: Die Pyramiden von Gizeh
Philipp von Zabern Verlag, Darmstadt 2017
ISBN 9783805351058
Gebunden, 560 Seiten, 129,00 EUR

Klappentext

Aus dem Engl. von Martina Fischer, Renate Heckendorf und Cornelius Hartz. Die Pyramiden von Gizeh sind untrennbar mit unserer Vorstellung vom Alten Ägypten verbunden. Als einzig noch Erhaltenes der ursprünglichen Sieben Weltwunder beflügeln sie wie kaum ein anderes Bauwerk der Antike bis heute die Fantasie der Menschen. Mark Lehner, führender Experte in der Pyramidenforschung und Leiter zahlreicher Forschungsprojekte in Gizeh, und der Ägyptologe Zahi Hawass liefern auf dem neuesten Forschungsstand und mit über 400 qualitätsvollen Abbildungen einen Gesamtüberblick über die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Alten Ägypten: von der Forschungsgeschichte über die religiöse Bedeutung, Bautechniken und Materialien bis zu detaillierten Untersuchungen der einzelnen Pyramiden sowie der anderen Bauten des Gizeh-Plateaus, wie zum Beispiel des Sphinx, der Königinnen- und Beamtengräber und Arbeitersiedlungen. Das neue Standardwerk zum Thema.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.04.2018

Ulf von Rauchhaupt tut sich schwer mit dem Wort vom Standardwerk bei diesem monumentalen Band von Mark Lehner und Zahi Hawass, schon weil die Archäologie eine intern hochstrittige Disziplin ist, wie er meint. Einen detaillierten Übersichtstext über den aktuellen Forschungsstand von Gültigkeit in Sachen Gizeh aber kann er dennoch vorstellen. Den größenwahnsinnigen Anspruch eines solchen Projektd meistern die beiden Kenner der Materie laut Rezensent immerhin recht ordentlich. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, deren Genese sowie auch das Umfeld Gizehs, die nichtköniglichen Gräber, die Siedlungen und Friedhöfe der Arbeiter stellen sie vor, so der Rezensent, und verhandeln die Theologie der Pyramiden. So ansprechend die Bebilderung des Bandes, so mühsam die Lektüre für Laien, schränkt Rauchhaupt sein Lob ein. Die seitenlangen baulichen Befunde sind dann doch etwas für Profis, meint er. Mehr Grafiken und eine umfassendere Diskussion der harten Fakten hätte der Rezensent sich und einem breiteren Publikum gewünscht.