Wolfgang Krieger

Geschichte der Geheimdienste

Von den Pharaonen bis zur CIA
Cover: Geschichte der Geheimdienste
C. H. Beck Verlag, München 2009
ISBN 9783406583872
Kartoniert, 368 Seiten, 16,95 EUR

Klappentext

Wolfgang Krieger gehört zu den besten Kennern der internationalen Geheimdienste und ihrer Arbeitsweisen. Er erzählt faktenreich die Geschichte der Geheimdienste von den Frühen Hochkulturen bis in unsere Tage. Doch er begnügt sich nicht mit der historischen Darstellung der Nachrichtendienste, ohne die keine Macht der Welt jemals auszukommen glaubte; und er bleibt auch nicht bei den berühmten Spionagefällen stehen. Vielmehr fragt er grundsätzlich nach der Bedeutung der Geheimdienste und ihrer Existenzberechtigung, die zwar immer wieder angezweifelt wird, ohne die sich aber keine Gesellschaft aktueller Bedrohungen erwehren könnte.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.2014

Wolfgang Kriegers "Geschichte der Geheimdienste" gibt sich eher als "Ereignisgeschichte welthistorischer Konflikte" denn als systematische Analyse der Bedingungen, durch die sich ihr Machtzuwachs in den Zeiten von Cyberkriegen und Terrorangst erklären ließe, berichtet Thomas Thiel etwas skeptisch. Als Quelle für die Frühphase der Geheimdienste ist das Buch durchaus zu empfehlen, findet der Rezensent, dafür zeigt Krieger in seiner Beurteilung der Gegenwart echte Schwächen, etwa wenn er behauptet, dass Geheimdienste sich selten der Kontrolle ihrer Regierungen entzogen haben, was sich mit jüngeren Erkenntnissen kaum vereinbaren lässt, erklärt Thiel.
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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 12.10.2009

Allzu viel Neues ist es nicht, was Hans Leyendecker in diesem Band des Historikers Wolfgang Krieger erfährt. Das meiste zum Thema Geheimdienste hat der Rezensent bereits in Kriegers früheren Publikationen erfahren. Damit sich Leyendecker nicht zu sehr langweilt, hat Krieger allerdings tief in die Geschichte der Geheimdienste gelangt und immerhin ein paar Neuigkeiten heraufgeholt. So liest Leyendecker über die von Moskau rekrutierten "Cambridge Five" und ihren philosophisch-ideologischen Hintergrund und noch manch andere "bizarre Episode" zum Thema Verrat in England. Neu ist laut Leyendecker auch die Beschäftigung des Autors mit Menschenrechtsverletzungen bei den Geheimdiensten und den (unzureichenden) Kontrollmechanismen.
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