Selten hat ein Schriftsteller eine derart rückhaltlose Unterstützung durch einen Literaturkritiker erfahren wie Wolfgang Koeppen durch Marcel Reich-Ranicki. Das 1985 geführte achtstündige und hier zum ersten Mal vollständig veröffentlichte Gespräch zwischen beiden war und ist ein literarisches Ereignis: Koeppen erzählt detailliert und ohne Selbstzensur sein Leben - die Kindheit in Masuren, die Zeit des "Dritten Reichs", die Gründerjahre der Bundesrepublik, die Zeit seines langen Schweigens: Er berichtet über die Gründe für sein Schreiben wie Nichtschreiben. Auf diese Weise ist - für Anfänger wie Fortgeschrittene - ein umfassendes wie spannendes Selbstporträt Wolfgang Koeppens entstanden.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…