Herausgegeben von Dagmar Deckstein, Peter Felixberger, Michael Gleich und anderen. Wohin? Nach vorne! Viele Menschen haben das Reformgerede satt! Tausend Vorschläge, endlose Diskussionen - und keine Veränderung. Vier denken anders. In diesem Buch reden sie Klartext und entwerfen Leitbilder einer mutigeren Zukunft. Die wichtigsten Schlüsselbegriffe in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft werden neu interpretiert - von A wie Arbeit bis Z wie Zukunft. Ein Buch gegen Stagnation und Müdigkeit, Reformhuberei und Wortfälschung. Ein Buch für einen Aufbruch in eine bessere Gesellschaft.
Den Titel dieses Gemeinschaftswerkes sollte man sich nicht allzu genau ansehen, meint Alexander Ross. Er enthalte offensichtlich einen Widerspruch, von dem man aber nicht auf die Qualitäten des Buches schließen dürfe, die es nach Ansicht des Rezensenten zweifelsohne hat. Die in der Diskussion um die Situation dieses Landes "totgerittenen Begriffe" haben sich die Herausgeber vorgeknöpft, diese "provozierend und originell analysiert", eingerissen und neu zusammengesetzt. Die Auswahl der Begriffe leuchtet dem Rezensenten nicht in Gänze ein; er vermisst Einiges. Und auch die ideologische Einordnung fällt schwer: Neoliberale und antikapitalistische Ansätze tauchen wie selbstverständlich nebeneinander auf. Dennoch sei es angenehm, dass sich die Autoren "vor keinen ideologischen Karren spannen" lassen, meint Ross, und der "skeptische Optimismus", den die vier mit ihrem Buch selbst in die Tat umsetzen, sei zudem eine der Situation angemessene Haltung.
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