Winfried Nerdinger (Hg.)

Munio Weinraub und Amos Gitai: Architektur und Film in Israel

Deutsch - Englisch
Cover: Munio Weinraub und Amos Gitai: Architektur und Film in Israel
Edition Minerva, München 2009
ISBN 9783938832431
Gebunden, 408 Seiten, 35,00 EUR

Klappentext

Mit 580 Abbildungen, davon 290 Abbildungen in Farbe. Katalog zur Ausstellung im Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne. Der am Bauhaus ausgebildete Architekt Munio Weinraub (1909-1970) und sein Sohn, der Filmemacher Amos Gitai (geb. 1950) repräsentieren zum einen den Aufbau des Staates Israel und zum anderen die filmische Reflexion vieler aus der Staatsgründung Israels erwachsener Themen und Probleme. Der Vater steht für die architektonische Verwirklichung der zionistischen Vision einer neuen Heimstätte in Palästina, der Sohn zeigt in Dokumentar- und Spielfilmen aus dem Blickwinkel der postzionistischen Generation deren Folgen und das Spannungsfeld zwischen Israelis und Palästinensern. Bevor Amos Gitai sich dem Film zuwandte hat er ebenso wie sein Vater Architektur studiert. In seinen Filmen spielen Bauten immer wieder eine zentrale Rolle, wird Architektur bei ihm zur Metapher für das gemeinsame Haus und Heim, für Heimat und Vertreibung. In Ausstellung und Begleitbuch werden Vater und Sohn, Architektur und Film, Zionismus und Postzionismus in ihren gegenseitigen Verflechtungen und Wirkungen vorgestellt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.09.2009

Beeindruckt zeigt sich Rezensent Gottfried Knapp von dem Band "Architektur und Film in Israel", den Winfried Nerdinger herausgegeben hat. Wie er berichtet, hatte der Filmemacher Amos Gitai den Nachlass seines Vaters, des berühmten Architekten Munio Weinraub, der als Gründervater der Architektur Israels gilt, im vergangenen Jahr der Architektursammlung der Technischen Universität München vermacht. Aus der Ausstellung zu diesem Ereignis ist vorliegender Band hervorgegangen, für Knapp eine "mächtige Publikation", die sowohl das architektonische Lebenswerks Weinraubs als auch das umfangreiche Dokumentar- und Spielfilmwerk seines Sohns erschließt.
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