Von Guy van Kerckhoven, Hans-Ulrich Lessing und Axel Ossenkop. In diesem Band sind erstmals alle erreichbaren fotografischen und sonstigen Bild-Dokumente zu Wilhelm Diltheys Leben und seinem Lebensumkreis (Familie, Freunde, nahestehende Kollegen, Schüler etc.) zusammengestellt. Darüber hinaus sind alle wichtigen Publikationen und Manuskripte Diltheys - ebenfalls zum weitaus überwiegenden Teil erstmals - fotografisch dokumentiert. Das Buch vermittelt dadurch einen anschaulichen Einblick in die Biografie und das Lebenswerk eines der wichtigsten deutschen Philosophen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dessen Arbeiten zur systematischen Philosophie, zur Philosophie der Geisteswissenschaften, zur Hermeneutik und zur deskriptiven Psychologie auch in der aktuellen philosophischen Diskussion Gegenstand intensiver Erörterung und z.T. lebhafter Auseinandersetzung sind.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.12.2008
Dieser zu Wilhelm Diltheys 175. Geburtstag erschienene Band ist für Frank-Rutger Hausmann ohne Frage ein begrüßenswerter Leitfaden für Leben und Werk des Begründers der modernen Hermeneutik. Die Herausgeber, zwei Philosophen und ein Wirtschaftsingenieur, haben sämtliche greifbare Bilddokumente zusammengetragen und bieten sie hier, zu einem nicht geringen Teil erstmalig, der Betrachtung dar, freut sich der Rezensent. Das seien neben Porträtaufnahmen auch Fotos aller wichtigen Veröffentlichungen und Manuskripte Diltheys, so Hausmann, dem aufgefallen ist, dass sich die Schrift des Philosophen in 50 Jahren kaum verändert hat. Dieser Band bietet einen "eindrucksvollen" Zugang zu Diltheys Werk, dessen Abgrenzung der Geisteswissenschaften von den Naturwissenschaften bis heute Gültigkeit beansprucht, lobt der Rezensent eingenommen.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…