Faksimile-Ausgabe zum 75. Geburtstag. Limitierte und signierte Ausgabe.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2004
Walter Kempowski auf Prominenten-Jagd. Seit Jahrzehnten hält der Schriftsteller, wie es scheint, Kollegen sein Poesie-Album unter die Nase, auf dass sie nicht nur ihr Autogramm und einen "zündenden Spruch" hineinschreiben, sondern auch noch ein "gezeichnetes Selbstporträt" hinzufügen. Den ersten Band, der die Jagden der Jahre 1981-86 umfasst, hat Kempowski jetzt veröffentlicht. Zu bewundern ist manch Dokument zeichnerischen Unvermögens, stellt der Rezensent Burkhard Müller fest, eigentlich interessant findet er aber die teils bösartigen Kommentare Kempowskis. Sie sind "knapp, banal, witzig", an Uta Danella bemerkt der Autor "das Gesottene ihres Körpers", Erich Frieds Gedichte findet er durchweg "unerträglich". Der Rezensent hat sich offenbar amüsiert, findet den Preis des kleinen Buches allerdings "recht happig".
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…