Klappentext

Den Kritiker Volker Hage und den Schriftsteller Walter Kempowski verband eine weit über dreißig Jahre währende konstruktiv-kritische und freundschaftlich geprägte Arbeitsbeziehung. Volker Hage begleitete den Weg des von der Literaturkritik lange Zeit skeptisch betrachteten Autors quasi von der ersten Stunde an. Nun hat Hage die wichtigsten Texte und Gespräche zusammengetragen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.04.2009

Friedmar Apel nimmt Volker Hages Buch über Walter Kempowski, der heute achtzig Jahre geworden wäre, sehr freundlich auf. Wie er berichtet, hat Hage den Schriftsteller von 1972 bis zu dessen Tod im Herbst 2007 in Kritiken, Interviews und Essays aufmerksam begleitet. Der vorliegende Band bietet in seinen Augen eine gute Gelegenheit, Kempowskis gegen viele Widerstände verlaufenden Weg zum geschätzten Romancier und Vorbild einer jüngerer Schriftstellergeneration nachzuverfolgen. Dabei werden für ihn nicht nur die gewaltigen Dimensionen von Kempowskis Werk sichtbar. Es wird für ihn auch "schmerzlich deutlich, wie sehr diese so eigenwillige wie vernünftige Stimme der öffentlichen Diskussion fehlt". Der Einschätzung Hages, Kempowskis Ruhm werde weiter wachsen, kann er sich nur anschließen.
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