"Es ist nur dieser kleine Ausschnitt im Hof/ ein Stück Aussicht, die ich habe von meinem/ Fenster..." Volker Sielaff ist ein bescheiden auftretender Dichter der leisen Töne. In der luxbooks.lyrik erscheint nun der lang erwartete zweite Band des Dresdner Dichters.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2012
Endlich ein neuer - und erst der zweite - Lyrikband von Volker Sielaff, jubelt Angelika Overath, für die Poeten immer auch nahe Verwandte religiöser Mystiker mit privilegiert sensiblem Zugriff auf eine ganz eigene Form von Wahrheit sind. So fühlt Overath sich denn entlang der versammelten Alltagsepiphanien durch das Buch, bewundert den "utopischen Bereich der Lyrik", sieht die "Ewigkeit der frühen Tage" nochmals hervorgerufen und vollzieht Krisen des "modernen Ichs" nach. Beglückt stellt die Rezensentin schließlich fest, wie Sielaffs Sprache "Augenblicksempfindungen" dem Vergessen entreißt und sie überhaupt erst in den Stand des Realen trägt.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…