Kein anderer deutscher Literaturkritiker hat so oft und so ausführlich mit Philip Roth gesprochen wie der Spiegel-Redakteur Volker Hage. Ihm hat der amerikanische Schriftsteller nicht nur seine Haustür geöffnet und seine Bücher erklärt, sondern auch seine Ansichten über amerikanische Politik und Gesellschaft, über Literatur und Leben anvertraut. In der chronologischen Zusammenstellung ergibt sich eine lebendige Werkbiografie und ein anschauliches Lebensbild eines produktiven Menschen, der (nicht nur bei uns) zum meistgelesenen amerikanischen Schriftsteller seiner Generation geworden ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.12.2008
Ja, ja, die liebe Eitelkeit des Kritikers. Wolfgang Schneider kann den Wunsch nachvollziehen, all das mühsam Aufgeschriebene zwischen Buchdeckeln zu sehen. Volker Hages durchaus hagiografische Beiträge zum Werk von Philip Roth und die Gespräche, die Hage mit dem Autor geführt hat, lässt Schneider sich schon deshalb gefallen, weil Hage bei aller Zurschaustellung des Vertrauensverhältnisses zu seinem Objekt und der dezidierten Offenlegung von Roth' Stärken dennoch raffiniert und klar interpretiert. Schneider hat an dem Buch nicht nur einen "verlässlichen" Querschnitt durchs Werk, sondern auch eine Art Homestory, in der der Autor lässig über seine Einkaufsgewohnheiten plaudert.
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