Aus dem Weißrussischen von Matthias Göritz, Martina Jakobson und Uljana Wolf. Mit 15 Federzeichnungen von Christian Thanhäuser.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.01.2021
Rezensentin Ilma Rakusa sieht die Poesie aus Osteuropa angesichts einer traumatischen Vergangenheit und ebenso verstörenden Gegenwart über sich hinauswachsen. Mit großer Sympathie liest sie auch die Gedichte der weißrussischen Lyrikerin Volha Hapeyeva, die aus einer dezidiert weiblichen Perspektive auf Politik und Geschichte blicke. Rakusa fühlt sich von Hapeyevas Gedichten an Swetlanas Alexijewitschs berühmten Gesprächsband "Der Krieg hat kein weibliches Gesicht" erinnert, etwa wenn Hapeyevas eine weibliche Dreifaltigkeit beschwört - "im namen der mutter der tochter und der heiligen geistin".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…