Aus dem Russischen von Ruth Altenhofer. Ein Journalist, der zu viel weiß. Ein Sohn, der seinen Vater verrät. Ein Oligarch, der keine Gnade kennt. Ein korrupter Schreiberling ohne jeden Skrupel. Medien, die auf Bestellung einen Ruf ruinieren. Sasha Filipenko erzählt die Geschichte des idealistischen Journalisten Anton Quint, der sich mit einem Oligarchen anlegt. Worauf dieser den Befehl gibt, Quint fertigzumachen. Die Hetzjagd ist eröffnet.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2022
Rezensentin Kerstin Holm kann nur staunen, wie genau der belarussische Schriftsteller Sasha Filipenko schon vor sechs Jahren in seinem Roman um einen Investigativjournalisten auf Oligarchenjagd, der schließlich selbst zur Beute wird, russische Verhältnisse abgebildet hat. Auch wenn der Autor den heutigen Grad der Verrohung des Systems Putin damals noch nicht erahnen konnte, entfaltet er in musikalisch gesetzten "filmischen Szenen" seinen "brutalen Stoff", erklärt Holm. Übereinstimmungen mit der Wirklichkeit, namentlich Figuren-Ähnlichkeiten mit Alexej Nawalnyi oder Juri Dmitrijewdem sind ausdrücklich gewollt, ahnt Holm.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…