Valery Faminsky

Berlin Mai 1945

Valery Faminsky
Cover: Berlin Mai 1945
Buchkunst Berlin, Berlin 2018
ISBN 9783981980585
Gebunden, 184 Seiten, 45,00 EUR

Klappentext

Berlin Mai 1945 - Valery Faminsky Das unbekannte Archiv. Die Aufnahmen des russischen Frontfotografen Valery Faminsky von der Befreiung Berlins und den ersten Friedenstagen sind künstlerisch beeindruckende wie historisch wertvolle Zeitdokumente. Das in Moskau entdeckte Archiv Valery Faminskys (1914-1993) ist ein einzigartiger Fund. In Berlin entstehen vom 22. April bis 24. Mai 1945 die Aufnahmen der völlig zerstörten Stadt, ihrer Bevölkerung und dem Alltag der russischen Truppen. Ohne jede Art von Pathos und Propaganda aufgenommen, beschreiben diese Fotografien mit einem humanistischen Blick die Sehnsucht nach Frieden und die Wirklichkeit des Krieges. Die Echtheit und auch die Nähe zu den Ereignissen, welche unter die Haut gehen, lassen den Betrachter zum Zeugen dieser historischen Stunden und Tage werden. Gemessen an der herausragenden künstlerischen Qualität seiner Fotografien steht Valery Faminsky auf einer Stufe mit Fotografen wie Jewgeni Chaldej und Robert Capa.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.03.2019

Andreas Kilb freut sich über den Neuzugang Valery Faminsky auf der Liste der großen Fotografen. Die Fotos, die Faminsky als Fotograf der Roten Armee beim Einzug in Berlin zwischen April und Mai 1945 gemacht hat, zeigen die bekannte Berliner Szenerie aus einem anderen, einem neuen Blickwinkel. Der Grund laut Kilb: Faminsky interessiert sich nicht für Helden und Pathos, sondern für das zivile, gerade wieder Atem schöpfende Leben, einen grünen Baum, eine lächelnde Frau am Straßenrand, ein erschöpftes Pferd, einen Verwundeten. Neugierig und mitfühlend scheint Kilb dieser Kamerablick und hoffnungsvoll.
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