Thema ist die Frage, wie soziales Handeln aus den Teilhandlungen der Mitwirkenden entsteht. Klassische philosophische Erklärungen wie die Konsenstheorie, Theorien des gemeinsamen Wissens oder der Wir-Intentionalität können elementare Phänomene wie Macht- oder Fürsorglichkeitsrelationen nicht adäquat erfassen. Anstöße für eine fruchtbarere Konzeption sozialen Handelns finden sich bei Searle und Luhmann, vor allem aber in der Regelfolgendebatte. Die Grundstruktur sozialen Handelns wird als abgestimmtes Anschlusshandeln mit Episodenstruktur aufgezeigt. Dieses Konzept eröffnet neue Perspektiven für vieldiskutierte Fragen wie die Zulässigkeit von Abtreibungen und die Nachhaltigkeit wirtschaftlichen Handelns.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…