Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Frech und temporeich erzählt Tore Tungodden, wie ein 9jähriges Mädchen an die Spitze des Staates gewählt wird und sich als minderjährige Regierungschefin behaupten muss. Eine mitreißende Geschichte und eine unterhaltsame Einführung in parlamentarische Demokratie.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2007
Heike Byn findet das Kinderbuchdebüt des norwegischen Journalisten Tore Tungodden nicht nur wegen seiner sympathischen Hauptfigur, der 10-jährigen Hannah, die zur Ministerpräsidentin gewählt wird und zu originellen Lösungen von politischen Problemen kommt, sehr ansprechend. Der Rezensentin gefallen der kluge Humor und das rasante Erzähltempo. Auch wie der Autor ganz nebenbei politische Grundbegriffe für Kinder verständlich erklärt, imponiert der Rezensentin. Da Tungodden ohne zu zaudern Genre-Grenzen übertritt - das Buch ist modernes Märchen, Entwicklungsgeschichte und Sachbuch in einem - kommt es schon mal zu kleinen "Ungereimtheiten" in der Dramaturgie, räumt Byn ein. Doch insgesamt macht ihr dieses Politmärchen einfach Vergnügen, und sie hofft, dass es auch Erwachsene zum Nachdenken animiert.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…