Aus dem Englischen von Anja Jansen-Schmidt. Das Schuljahr ist zu Ende, und es steigt eine Party: abhängen, Bier trinken, Freunde treffen. Doch für elf Jugendliche geht es um mehr. So ist sich Beckett nicht sicher, ob sie auf die Party gehen soll. Lange hat sie ihre kranke Mutter gepflegt und den Anschluss an die Clique verloren. Wird überhaupt jemand merken, dass sie da ist? Max ganz bestimmt! Denn er hat sich schon so lange vorgenommen, Beckett anzusprechen. Josh will die Party für einen Neuanfang mit Morrigan nutzen, doch seine erste Liebe möchte ihre Freiheit genießen und ihren strengen Eltern entfliehen. Ein dramatisches Jugendbuch über die Probleme mit dem Erwachsenwerden: in der Schule, bei Freunden oder in der Liebe.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.04.2013
Tom Leveens Debütroman "Party" hat Rezensentin Alina Bronsky gut gefallen. Die Rezensentin lernt hier in einer Nacht auf einer wilden Abschlussparty am Ende eines Schuljahres in Santa Barbara elf Teenager kennen, die von den Erlebnissen der Partynacht berichten. Neben der ebenso bewegenden wie packenden Episode um das Mädchen Beckett, das ihre Mutter in den Krebstod pflegte und inzwischen vereinsamt und mittellos auf der Party auftaucht, können die anderen Erzählungen nur schwer bestehen, meint Bronsky, die die ein oder andere bemühte oder allzu kitschige Passage liest. Dennoch schließt sie bald auch die anderen Figuren, etwa den aus der Türkei stammenden rührend-naiven Neu-Amerikaner Azize, der auf der Party Freunde finden will und stattdessen verprügelt wird, in ihr Herz. Und das wunderbare Ende dieses Romans versöhnt Bronsky ohnehin mit den gelegentlichen Schwächen.
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