Tina Brown

Diana

Die Biografie
Cover: Diana
Droemer Knaur Verlag, München 2007
ISBN 9783426274316
Gebunden, 783 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Sylvia Höfer, Barbara Heller, Andrea von Struve und Rudolf Hermstein. Auch zehn Jahre nach ihrem Tod wird sie verehrt, ja vergöttert: Lady Di lebt. Wirklich gerecht wird ihr nun die definitive Biografie der international renommierten Journalistin Tina Brown, die die bisherige Diana-Literatur um Klassen schlägt. Ihr großartiges Porträt ist so phänomenal recherchiert wie blendend formuliert: mitreißende neue Einblicke in das große Drama eines Frauenlebens. Die britisch-amerikanische Star-Journalistin Tina Brown hat zeitlebens Dianas Werdegang verfolgt, Hunderte von Gesprächen geführt, unvoreingenommen nachgefragt. Mit scharfem Blick entlarvt sie bisher verborgene Wahrheiten und bringt uns Diana nahe wie niemand zuvor: ihre Zerrissenheit zwischen den eigenen Gefühlen und den Pflichten der Ehefrau eines zukünftigen Monarchen; ihre Verzweiflung in dem nur scheinbar goldenen Käfig ihrer Ehe; ihre Sehnsüchte und Hoffnungen; ihre Reaktion auf das überwältigende Interesse der Medien und auf die Verführungskraft des Glamour.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 30.08.2007

Bestnoten vergibt Rezensentin Ursula März an die glänzend recherchierte Diana-Biografie der Starjournalistin Tina Brown, die aus ihrer Sicht als "Gesellschaftsroman" ebenso glänzt wie als "zeitgeschichtliche Interpretation und Biografie". Das Buch sei "analytisch und kühl" geschrieben, die Autorin bringe ihr enormes Wissen über die "komplexen hierarchischen und genealogischen Verhältnisse" von britischer Aristokratie und internationalem Jetset mit ein. Dementsprechend weit hole das Buch dann historisch und erzählerisch auch aus, bette das Phänomen Diana in ein Gesamtbild des englischen Adels ebenso wie der modernen Mediokratie ein. Eigentlich, so das Fazit der Rezensentin, habe erst Tina Brown die Figur Diana wirklich interpretiert: als Phänomen der von der Mediengesellschaft und der Demokratie bedrängten Monarchien.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.06.2007

Rezensentin Felicitas von Lovenberg findet Tina Browns Diana Biografie "sehr gut" und scheint über dieses Urteil selbst ein wenig überrascht zu sein. Die Rezensentin hebt hervor, dass es sich bei der Biografie vor allem um ein Sittengemälde der englischen Gesellschaft und ihrer Medien handelt. Das Buch gerät der Autorin aber nicht zur stumpfen Abrechnung, die Diana als Opfer darstellt, sondern legt auf witzige und intelligente Weise den komplexen Charakter der Porträtierten dar und beleuchtet die Dynamik, die um das Phänomen Diana entstand, so die Rezensentin. Unterhaltsam wird das Buch ihrer Meinung nach vor allem durch eingestreute literarische Vergleiche und Kommentare der Autorin, wie beispielsweise ihre Betrachtungen über den Zusammenhang von Reitsport und Sex. Großes Lob, so die Rezensentin, verdient dabei die Tatsache, dass die Autorin sich klar positioniert, auch den ein oder anderen deftigen Seitenhieb auf Mitglieder der britischen Adelsgesellschaft nicht ausspart, aber besonders Diana gegenüber fair bleibe.
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