Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.06.2004
Lange vor Pat Barkers "großartiger" (so die Rezensentin Angela Schader) Trilogie zum Ersten Weltkrieg ist dieser Roman des kanadischen Autors Timothy Findley erschienen, nämlich 1977. Es hat also eine ganze Weile gedauert, mit der Übersetzung, aber es hat sich, scheint's, gelohnt. Jedenfalls konstatiert die Rezensentin "wuchtig gestaltete Szenen" aus dem Leben des Soldaten Robert Ross, der den "im Schlamm absaufenden Stellungskrieg" miterlebt und eine Vergewaltigung durch die eigenen Kameraden erdulden muss. All diese "Grenzerfahrungen" sieht Schader hier wohl, auch wenn sie es so ausdrücklich nicht sagt, in gelungener Weise geschildert - und man darf mutmaßen, dass sie das Werk für der Barkerschen Trilogie durchaus ebenbürtig hält.
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