Der renommierte amerikanische Gesundheitsökonom Thomas Rice untersucht die Glaubenssätze der Gesundheitsökonomie mit einem kritischen Blick.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.07.2004
Als eine "Oase" unter den Büchern lobt Rezensent Andreas Hoffmann die kritischen Überlegungen von Thomas Rice zum Gesundheitswesen. Die Methoden des Autors scheinen jedoch eher einem Sandsturm zu ähneln: Rice "zerpflückt die Thesen der Wirtschaftswissenschaft, die bunten Ballons der Ökonomen schnurren zusammen" und widerlegt - "flott geschrieben" - die Ansicht, dass das privatwirtschaftlich organisierte Gesundheitswesen der USA besser funktioniert als ein staatlich organisiertes wie beispielsweise in Kanada: "Die USA geben 76 Prozent mehr für ihr System aus als die Kanadier", hat Hoffmann gelernt. Das deutsche Krankensystem hat laut Rice übrigens keinen Totalumbau nötig - unser Rezensent empfiehlt das Buch daher "einigen Eiferern und Politiker" hierzulande dringend zur Lektüre.
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