Der renommierte amerikanische Gesundheitsökonom Thomas Rice untersucht die Glaubenssätze der Gesundheitsökonomie mit einem kritischen Blick.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 27.07.2004
Als eine "Oase" unter den Büchern lobt Rezensent Andreas Hoffmann die kritischen Überlegungen von Thomas Rice zum Gesundheitswesen. Die Methoden des Autors scheinen jedoch eher einem Sandsturm zu ähneln: Rice "zerpflückt die Thesen der Wirtschaftswissenschaft, die bunten Ballons der Ökonomen schnurren zusammen" und widerlegt - "flott geschrieben" - die Ansicht, dass das privatwirtschaftlich organisierte Gesundheitswesen der USA besser funktioniert als ein staatlich organisiertes wie beispielsweise in Kanada: "Die USA geben 76 Prozent mehr für ihr System aus als die Kanadier", hat Hoffmann gelernt. Das deutsche Krankensystem hat laut Rice übrigens keinen Totalumbau nötig - unser Rezensent empfiehlt das Buch daher "einigen Eiferern und Politiker" hierzulande dringend zur Lektüre.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…