Hermann Fenger, Jens Göben

Sponsoring im Gesundheitswesen

Zulässige Formen der Kooperation zwischen medizinischen Einrichtungen und der Industrie
Cover: Sponsoring im Gesundheitswesen
C.H. Beck Verlag, München 2004
ISBN 9783406498671
Broschiert, 367 Seiten, 59,00 EUR

Klappentext

Angesichts der schlechten Finanzlage der öffentlichen Kassen ist die medizinische Forschung mehr denn je auf die Einwerbung von Drittmitteln angewiesen. Seitdem der Gesetzgeber nach einer Reihe von Korruptionsfällen ("Herzklappenskandal") die Bestechungstatbestände durch das Antikorruptionsgesetz verschärfte, besteht jedoch Verunsicherung über den Modus der Zusammenarbeit von medizinischen Einrichtungen und Industrie. Der neue Band beantwortet alle relevanten Fragen zum Sponsoring im Gesundheitswesen. Arbeitet mit Blick auf Gesetzeslage und aktuelle BGH-Rechtsprechung klar heraus, inwieweit die Kooperation zwischen medizinischen Einrichtungen und der Industrie zulässig ist. Zeigt, wie Drittmittel in erlaubter Weise einzuwerben und einzusetzen sind. Gibt praktische Verhaltensempfehlungen zur Risikominimierung. Behandelt insbesondere die Bereiche: - Sponsoring und Kooperationsformen - Externe Mittelverwaltung - "Unternehmerische" Betätigung von klinischen Forschern - Strafrechtliche Verfolgung - Disziplinarrechtliches Verfahren bei Beamten - Arbeitsrechtliche Fragen Berufsrecht - Steuerrechtliche Folgen - Situation der Unternehmen und der Mitarbeiter - Sponsoring im Ausland. Und nennt im Anhang wichtige Richtlinien, Empfehlungen und Vertragsmuster.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 07.08.2004

Sehr praktisch findet Rezensent Michael Pfeifer diesen Band über "Sponsoring im Gesundheitswesen", der sich mit Kooperationen zwischen medizinischen Einrichtungen und der Industrie befasst. Das Buch richte sich sowohl an den wirtschaftlich interessierten Kliniker und Arzt wie auch an die für das Gesundheitswesen bei Kliniken und der Verwaltung Verantwortlichen, berichtet Pfeifer. Richtig findet er den Ansatz der Autoren, "Sponsoring" im betriebswirtschaftlichen Sinn als Leistungsaustausch zu verstehen. Diese Sicht erlaube auch eine strukturierte Auseinandersetzung mit der juristischen Erfassung des Sponsorings. Pfeifer hebt hervor, dass sich das Buch durch die Behandlung der relevanten Straftatbestände mit dem zentralen Nerv des Sponsorings im Gesundheitswesen befasse. Positiv vermerkt er zudem die Aktualität und die leichte Lesbarkeit des Buches.

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