Mit Beiträgen von Antonio Negri, Giovanni Arrighi, Joachim Hirsch und anderen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 23.05.2003
Anders als Anne Dufourmentelle, die in ihrem dieser Tage erschienen Band mit Gesprächen mit Antonio Negri die Expertenstreitigkeiten um das Thema "Empire" auslasse, positioniere sich der Empire-Übersetzer Thomas Atzert in diesen gemeinsam mit Jost Müller herausgegebenen Diskussionsband in eben dieser Expertenriege, berichtet Rezensent Gottfried Oy. Das Ergebnis hat Oy nicht hundertprozentig überzeugt. Wie er berichtet, konfrontieren die Herausgeber Negri mit den Thesen von Giovanni Arrighi und Joachim Hirsch zur Frage nach der Bedeutung der Nationalstaaten im Prozess der Globalisierung. "Gewohnt nebulös" bleiben dabei zu seinem Bedauern die Ausführungen zum Begriff der Multitude, auf den neben Negri und Hardt auch Judith Revel und Anne Querrien eingehen. Mehr als "Allgemeinplätze" kommt nach Oys Ansicht nicht heraus. Es bleibe noch viel zu diskutieren, resümiert Oy, der schon gespannt auf den zweiten, noch in Arbeit befindlichen "Empire"-Band wartet.
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