Theaterlexikon

Drei Bände. Deutsch-Französisch-Italienisch-Rätoromanisch
Cover: Theaterlexikon
Chronos Verlag, Zürich 2005
ISBN 9783034007153
Gebunden, 2168 Seiten, 110,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben vom Institut für Theaterwissenschaften unter der Leitung von Andreas Kotte. Rund 3.700 Artikel dokumentieren das Theaterschaffen auf dem Gebiet der heutigen Schweiz in Geschichte und Gegenwart. Dem Lexikon liegt ein weiter Theaterbegriff zugrunde, der alle Sparten und Theaterformen umfasst. Rund 2 Prozent Artikel betreffen das Sprechtheater, über 700 das Musiktheater, über 400 das Tanztheater. Personenartikel stellen mit fast 3 Prozent Artikeln das Gros der Einträge; über 500 Beiträge widmen sich Theatern oder Gruppen. Sachartikel erläutern unter anderem wichtige theatrale Ereignisse; Artikel zu Institutionen und Verbänden ergänzen das Gesamtbild. 800 Abbildungen illustrieren das viersprachige, dreibändige Werk. 70 Prozent der Beiträge wurden in deutscher, 20 Prozent in französischer, 6 Prozent in italienischer und 2 Prozent in rätoromanischer Sprache verfasst. Das Standardwerk zum Theaterschaffen in der Schweiz!

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.10.2005

Als "Schatzhaus" mit einem regelrechten "Universum" an Handelnden und Institutionen bezeichnet Rezensent Thomas Leuchtenmüller das dreibändige Theaterlexikon. Das bisher größte theaterwissenschaftliche Projekt der Schweiz sei vom Institut für Theaterwissenschaft in Bern realisiert worden. 70 Prozent der Texte seien auf Deutsch, 20 Prozent auf Französisch und 6 Prozent auf Italienisch geschrieben, informiert Leuchtenmüller, und zwar in "klarer, präziser Diktion". Der Herausgeber Andreas Kotte mache darauf aufmerksam, so der Rezensent, dass sich die Entwicklung in den vier Sprachregionen der Schweiz nahezu unabhängig voneinander entwickelt hätten. Als vergleichsweise kleines Manko kritisiert Leuchtenmüller fehlende Begründungen für den Erfolg der jeweiligen Akteure. Auch hätte er sich lieber weniger, dafür aber größere Abbildungen gewünscht. Das schmälere aber keineswegs den Rang und den bleibenden Wert des Theaterlexikons.

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