EinText über Zugehörigkeit und Abgrenzung, über die Schwierigkeiten und Heiterkeiten des Heranwachsens. Teresa Präauer widmet sich in diesem Buch einer Figur, die in ihren Büchern bisher beinah ausgespart geblieben ist: dem Mädchen. In persönlichen Erinnerungsstücken und literarischen Betrachtungen erzählt sie über Kindheit und Konkurrenz, Mädchenbanden und Bubenspiele. Über Zugehörigkeit und Abgrenzung und über die Schwierigkeiten und das Glück des Heranwachsens.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.06.2022
Rezensent Christian Metz entdeckt in der Erzählung von Teresa Präauer Anklänge an Irmgard Keun und Annie Ernaux. Mit ihrem zwischen Realität und Fantasie schimmernden Kindheitserinnerungen öffnet die Autorin ebenso wie ihre Vorgängerinnen einen spezifisch weiblichen Resonanzraum, findet Metz. Besonders scheint ihm, dass Präauer diesen zugleich erweitert und ihm eine "alternative Mädchenerzählung" an die Seite stellt, indem sie fragt, inwieweit sich Erfahrungen von Jungen und Mädchen unterscheiden. Herauskommt für Metz eine "eigenständige Mädchen-Memoria".
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