Susanne Visser

Das japanische Rätsel

Roman
Cover: Das japanische Rätsel
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart - München 2001
ISBN 9783421053985
Gebunden, 356 Seiten, 22,50 EUR

Klappentext

Aus dem Niederländischen von Mariann Holberg. Immer wieder werden im Großraum Tokio kunstvoll zugerichtete Leichen gefunden. Ein internationales Expertenteam nimmt sich der Fälle an. Auf den ersten Blick ein Roman um einen Serienkiller, ist "Das japanische Rätsel" letztlich ein Buch über die Andersartigkeit japanischer Kultur und Lebensweise. Ein internationales Expertenteam erlebt diese Fremdheit am eigenen Leibe - und kommt so dem Rätsel auf die Spur. Bald schon finden sich neue Spuren, obwohl das Team mit heftigen Verständigungsschwierigkeiten zu kämpfen hat, zu groß sind die kulturellen Unterschiede in Denken und Handeln. Aber gerade hier liegt der Schlüssel zur Aufklärung der Verbrechen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.06.2001

All jenen, die Lust auf einen Krimi "in exotischem Ambiente" mit "atmosphärisch überzeugenden Großstadtszenen" haben, kann Rezensentin Irmela Hijiya-Kirschnereit diesen Roman mit gutem Gewissen empfehlen. Die Autorin habe zehn Jahre in Japan gelebt, und sei vertraut mit der Welt, die sie beschreibe. Eine Welt, von der sie Bilder produziere, die sich die Rezensentin durchaus auch verfilmt vorstellen kann. Die Spannung des Buches beschreibt sie als eine doppelte. Da sei einerseits das zu lüftende Rätsel um sieben Morde. Doch da es sich bei den Mordopfern ausnahmslos um Nichtjapaner handele, gehe es auch um die "Reibungen zwischen Einheimischen und Fremden". Dabei scheint im Blick der Europäerin Visser manchmal das Klischee eher auf die Japaner durchzuschlagen, wohingegen, wenn man das zwischen den Zeilen richtig liest, die europäischen Eigenheiten deutlich toleranter beschrieben sind. Deshalb bereitet diese "unterhaltsam verpackte Story über Kommunikationsprobleme zwischen Japanern und Nichtjapanern" der Rezensentin nicht allein wegen der pessimistischen Einschätzung ihrer Entwicklungsmöglichkeiten ein gewisses Unbehagen.
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