Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Aus dem Englischen von Michael Bischoff. Nicht nur die Mächtigen, Kaiser, Pharaonen und Päpste, wollen unsterblich sein, sondern in jedem von uns steckt die Sehnsucht nach dem ewigen Leben. Dieses Streben hat erstaunliche Kunstwerke, reiche religiöse Traditionen und den bewundernswerten Fortschritt der Wissenschaften hervorgebracht. Sein Ergebnis ist die menschliche Zivilisation. Vier Wege hat der Philosoph und Journalist Stephen Cave ausgemacht, von denen wir uns seit Jahrtausenden das ewige Leben erhoffen: durch die Wiederauferstehung des Körpers oder die Himmelfahrt der Seele, durch die Ausdehnung des Lebens via Medizin und Magie oder durch ein Vermächtnis. Mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen untersucht Stephen Cave die entscheidende Frag, ob wir so tatsächlich unserer Endlichkeit entkommen können.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.04.2012
Mit gemischten Gefühlen hat Michael Stallknecht dieses Buch von Stephen Cave gelesen. Als kulturhistorischer Rundgang durch die verschiedenen Auffassungen von Unsterblichkeit findet er das Buch höchst profund, farbig und gut erzählt. Nicht nur religiöse und philosophische Deutungen, sondern auch die naturwissenschaftliche Suche nach dem "Elixier des ewigen Lebens" von den alchemistischen Ursprüngen bis heute werden zu seiner Freude spannend und kundig aufbereitet. Darüber merkt der Leser, zumindest Stallknecht ist es so ergangen, erst in der zweiten Hälfte des Buchs, dass hier eigentlich ein Debattenbuch vorliegt, in dem sich der Autor die Sehnsucht nach dem ewigen Leben kritisch zur Brust nimmt. Dass Cave bei seinen Argumentation dabei auf einen simplen Materialismus zurückgreift, kann den Rezensenten weniger überzeugen.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…