Stephan Kaluza

Geh auf Magenta

Roman
Cover: Geh auf Magenta
Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2013
ISBN 9783627001995
Gebunden, 347 Seiten, 19,90 EUR

Klappentext

Die Farbe auf der völlig unerwarteten Trennung von seiner Freundin Mel ist noch nicht ganz trocken, da wartet schon der nächste Schlag auf den Künstler Bastien: Mel ist nun auch noch mit seinem Mäzen Thomas zusammen. Bastien erkennt in seinem Trennungsschmerz, dass sich die Realität nicht so leicht modellieren lässt wie seine Südsee-Phantasien, die ihn in eine wundersame Welt mit baumhohen Blüten entführen. Sein Freund Rob steht ihm bei und diskutiert mit ihm nächtelang über Konzeptkunst: Wie originell muss man heute als Künstler sein, um wahrgenommen zu werden? Bastiens fatale Idee, seinen eigenen Tod als Kunst zu inszenieren, findet bei Rob keinen Anklang. Doch als er den Plan provokant auf Facebook postet, scheint er in der mysteriösen Mila eine Leidensgenossin zu finden. Das Drastische in ihren Mails fasziniert Bastien, und in ihm wächst das Verlangen, sie zu treffen. Ob das gutgeht?

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2013

Offenbar hat es dem Autor wenigstens Spaß gemacht, tröstet sich Ernst Osterkamp über seinen Lektürefrust hinweg. Stephan Kaluza nämlich stellt nicht nur den Künstler recht repektlos als Otto Normalverbraucher dar, wie der Rezensent feststellt, sondern garniert seinen "turbulenten erotischen Reigen" aus dem Künstlermilieu der Berliner Auguststraße auch noch mit jeder Menge inkohärent konstruierten Personen und überflüssigen Lebensweisheiten. Immerhin reicht es zur Halbsatire, meint Osterkamp zerknirscht.
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