Klappentext

Wer war der bekannteste Serienheld des viktorianischen Zeitalters? Weshalb wird Superman durch das Klavierspiel des Pianisten nicht hypnotisiert? Warum ist der Silver Surfer so traurig, wieso umarmt Zippy den Studebaker, und welchen Einfluss hatten die vier Marys auf die Entstehung von Geheimbünden im England der 50er Jahre? Diese und andere Fragen beantwortet der Tagungsband "Szenarien des Comic", der sich außerdem mit der Rolle von Comics im Kalten Krieg, der Bedeutung von Tiermasken in einer Comic-Darstellung des Holocaust , einigen Spielarten der Comic-Nostalgie, dem Phänomen der Langzeit-Erzählung in Comicstrips und comicspezifischen Versuchen der Geschichtsdarstellung befasst. Von Sabin, Roger / Frahm, Ole / Villhauer, Bernd / Quiring, Björn / Gibson, Mel / Lefevre, Pascal / Knörer, Ekkehard / Berndt, Jaqueline / Balzer, Jens / Lent, John A. / Diederichsen, Diedrich / Platthaus, Andreas. Einleitung von Diekmann, Stefanie / Schneider, Matthias. Gest. von Dieterich, Kai.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 17.08.2006

Ein Glück, dass aus dem Symposion vor drei Jahren nun ein Buch geworden ist, jubelt Christoph Haas. Denn der Comic habe gerade hierzulande wenig kompetente Stimmen, die sich aus der stummen Liebhaberei lösen und an eine Analyse des Genres wagen. Das sei hier geschehen, und, wenn man Hass' kritikloser Kritik glauben darf, in gelungener Weise. Eine besondere Erwähnung wert sind dem Rezensenten die Beiträge von Ole Frahm über Superman sowie Ekkehard Knörers Vergleich von Art Spiegelman und Pierre Christin und Enki Bilal.
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